TechnologyMountains

Entwicklungsbörse Medizintechnik


 

Erfolgsgeschichte

Das Clusterprojekt CleanMed verfolgt eine klare Vision. Es geht darum, technische Sauberkeit, Reinigungsfähigkeit, Sterilisierbarkeit und saubere Handhabung medizintechnischer Produkte auf ein neues notwendiges Niveau zu heben. Erklärtes Ziel von CleanMed war und ist es, neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln, mittels denen Produkte hergestellt werden können, die nahezu frei von Fertigungsrückständen sind. Des Weiteren sollten neue Produkte entwickelt werden, die verbesserte Reinigungseigenschaften sowohl in der Produktion als auch im Einsatz beim Anwender aufweisen. Zudem wurden auch Entwicklungen angestrebt, die die Beständigkeit von sauberen Produkten im Klinikalltag überwachen. Das Netzwerk ist breit aufgestellt und umfasst sowohl die klassischen Hersteller von medizintechnischen Instrumenten und Implantaten, als auch Hersteller von Reinigungsanlagen und Reinigungsmitteln. Zudem sind Dienstleister für Reinigungsverfahren und Entwicklungsdienstleister integriert. Außerdem eine breit gefächerte Expertise aus der Forschung.
Bis zum 31.03.2018 wurden im Netzwerk 18 Projektideen geboren, die alle zur erklärten Zielerreichung beitragen. Für 8 dieser Projektideen wurden bis zum Abschluss der Förderphase am 31.03.2018 Anträge auf FuE-Förderung eingereicht. Ein industriefinanzierteswegweisendes Projekt stellt zudem der CleanMed KMU-Leitfaden für die standardisierte Reinigung chirurgischer Instrumente dar, der Unternehmen dabei unterstützt, ein funktionierendes und valides System zur Reinigung von chirurgischen Instrumenten zu erstellen. Seit dem 01. April 2018 wird CleanMed in Form eines ExpertTables weitergeführt, in dem weitere der zahlreichen Projektideen sowie neu entstehende Ideen umgesetzt werden.

 

Aktuelle Verbundprojekte

Ein wegweisendes Projekt ist im April 2015 unter der Leitung der Clusterorganisation MedicalMountains in Tuttlingen gestartet worden:

27 Netzwerkpartner haben “CleanMed – dem Kompetenznetzwerk für technische Sauberkeit, Reinigbarkeit und Sterilisierbarkeit in der Medizintechnik” geformt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert worden ist.

Seit April 2018 wird CleanMed als ExpertTable fortgeführt. Ziel ist nach wie vor, neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln, mit denen Produkte möglichst frei von Fertigungsrückständen hergestellt werden können und die im Gebrauchszyklus zugleich gut zu reinigen und zu sterilisieren sind.

Das Netzwerk beschäftigt sich mit fünf Technologie- und Kompetenzfelder, in denen wiederum verschiedene Projekte er- und bearbeitet werden:

1)  „Standardisierung und Validierung“
2)  „Konstruktion und Neuaufbau“
3) „Funktionale Oberflächen“
4)  „Technische Sauberkeit in der Produktion“
5)  „Reinigung“

Das Netzwerk ist breit aufgestellt und umfasst sowohl Entwicklungsdienstleister, die klassischen Hersteller von medizintechnischen Instrumenten und Implantaten als auch die Hersteller von Reinigungsanlagen und Reinigungsmitteln. Zudem sind Dienstleister für Reinigungsverfahren integriert. Des Weiteren sind renommierte Adressen für technische Sauberkeit aus der Forschung vertreten.

KMU-Leitfaden zur standardisierten Reinigung von chirurgischen Instrumenten

Im Rahmen von CleanMed ist ein Leitfaden erarbeitet worden, der eine standardisierte Vorgehensweise für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aufzeigt. Er kann als Grundlage zur eigenen Validierung von Reinigungsprozessen genutzt werden.

Vorteil und Nutzen des Netzwerks

Langfristig könnte sich der Verbund zu einem etablierten Kompetenzzentrum für die Reinigung von medizintechnischen Produkten mit festgelegten Strukturen, Abläufen und nachhaltiger Eigenfinanzierung entwickeln. Im Ergebnis soll die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen spürbar verbessert werden. Denn technische Sauberkeit, Reinigbarkeit und Sterilisierbarkeit als Qualitätsmerkmal für Implantate und Instrumente aus dem Cluster MedicalMountains stärken die Marktaussichten und damit den Standort erheblich.

Interreg ist ein Förderprogramm der EU für regionale Entwicklung, das thematische Schwerpunkte ausschreibt, auf welche sich Forschende mit Projektideen bewerben können. Initiant des Projektes Machining 4.0 ist das Projektkonsortium unter Führung des Koordinators Sirris, einem belgischen Kooperationszentrum für die Technologieindustrie. MedicalMountains ist Projektpartner im Förderprojekt Machining 4.0 und nutzt die Fördermittel, um die Unternehmen der zerspanenden Industrie in der Region zu unterstützen.

Machining 4.0 kurz erklärt:

 

Verschiedene Maßnahmen werden im Rahmen des Projektes innerhalb der kommenden drei Jahre entwickelt und durchgeführt, um KMU der Spanenden Industrie bei der Digitalen Transformation zu unterstützen. Damit soll verhindert werden, dass Produktionen aus Hochlohnländern ins günstigere Ausland abwandern.

Wissens- und Know-how-Transfer ist eine der Massnahmen. Zu diesem Zweck ist im Projekt ein internationales Onlineportal geplant, das Know-how aus der Spanenden Industrie zum Thema Digitalisierung gebündelt in Englisch zur Verfügung stellt. Die Homepage für das Portal ist bereits online: www.machining4.eu. Mit einer intelligenten Suche können sich Interessierte künftig dort umfassend über den aktuellen Stand der Technik, vorhandene Technologien, Best Practices und mögliche Technologiepartner informieren.

Ausserdem entstehen an sieben Standorten Demonstratoren, die die unterschiedlichsten Aspekte der Digitalisierung veranschaulichen, von Assistenzrobotern über digitale Arbeitsvorbereitung hin zu ganzen Lernfabriken. Sie bilden zusammen ein Feldlabornetzwerk. Eine der Lernfabriken wird beispielsweise am Institut für mechatronische Systeme (IMS) an der ZHAW entwickelt und dort bereits erfolgreich in der Ausbildung eingesetzt. Die Demonstratoren sollen KMU die Möglichkeit bieten, Konzepte und Anwendungen der Digitalisierung zu studieren, ihre eigenen Ideen einzubringen und Funktionalitäten im Labormassstab testen zu können.

Als weitere Massnahmen werden Coachingstunden angeboten sowie finanzielle Anreize gesetzt: KMU können sich in naher Zukunft direkt auf der Homepage machining4.0.eu um sogenannte „Vouchers“ bewerben. Fünfzig ausgewählte Projekte erhalten mit einem Voucher eine Finanzierung in Arbeitsstunden im Wert von 12.000 Euro.

Die Aufgabe von MedicalMountains bei Machining 4.0

In den kommenden Monaten wird sich MedicalMountains darauf fokussieren, die Unternehmen der Spanende Industrie auf das Projekt Machining 4.0 aufmerksam zu machen und für eine aktive Beteiligung am Projekt zu gewinnen. Die Clusterinitiative versteht sich als erster Ansprechpartner für alle Unternehmen in der Region, die sich bei Machining 4.0 einbringen wollen oder auf Know-how-Suche sind. Zusammen mit Industriepartnern und Mitgliedern werden sogenannte Technology Sheets sowie Testimonials mit Anwendungsbeispielen für die Know-how-Plattform geliefert. Knowhow-Träger der Region sind gefragt, hierfür Ideen einzureichen.

Sie haben Fragen und/oder interessieren sich für das Projekt Machining 4.0?

Dann sprechen Sie uns an: norwat@medicalmountains.de +49 7461 96 97 214

Mit SmaC, dem “Smart Caravan” der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. wird eine integrative und gleichzeitig erweiterbare Kooperationsbasis geschaffen, die es Firmen, Entwicklern, Dienstleistern und auch Endanwendern ermöglicht neue Ideen im Smart Home Bereich und ähnlichen Geschäftsfeldern zu entwickeln, realisieren, evaluieren und letztendlich zu erleben.

  • Kooperationen: Die SmaC Plattform dient als Basis um Firmen die Möglichkeit zu geben technische Kooperationen und Integrationen in einer realitätsnahen, flexiblen Umgebung auszutesten Neben dem zeitlich beschränkten Verleih an Einzelfirmen und Konsortien sowie der technischen Unterstützung von Integrationsaufgaben ist geplant, themenorientierte Hackathons zu veranstalten, in der gezielt neue Kooperationsideen entwickelt und umgesetzt werden.
  • Innovationen: Die SmaC Plattform steht für die Evaluation von neuen Ideen als realitätsnahes System mit vorhandener Basisinfrastruktur zur Verfügung Die Umsetzung und Evaluation wird tatkräftig von den Projektbeteiligten unterstützt Die aktive Initiierung von Innovationen wird sowohl durch sogenannte Hackathons als auch explizite Open Innovation Workshops betrieben Hierbei steht die realitätsnahe Umsetzung auf Basis der SmaC Plattform immer im Zentrum.
  • Lern und Lehrplattform: Neben der Nutzung als Kooperations- und Innovationsplattform für Firmen und Dienstleister kann und soll SmaC auch als Ausbildungsplattform für Auszubildende und Studenten dienen Sie können dadurch in einer realitätsnahen Umgebung Smart Home Technologien selbst erleben, anwenden und gleichzeitig auch eigene Lösungen in Form von Ausbildungs- und Studienprojekten umsetzen.
  • Demonstration: Neben der Anwendung und Umsetzung neuer Ideen wird die SmaC Plattform auch für Demonstrationszwecke eingesetzt, so dass die breite Bevölkerung auch über neue Angebote und Technologien im Bereich Smart Home und deren Anwendung informiert werden kann.

Was einst als visionäre Idee mit Experimenten verschiedenster Art begann, hat sich längst zu einer etablierten Methode entwickelt: die additive Fertigung. In der Medizintechnik ermöglicht der sogenannte 3D-Druck unter anderem Formen und Geometrien zu produzieren, welche die Natur mag. Individuell und maßgeschneidert auf den jeweiligen Körper zugeschnitten. Ebenso können Serienprodukte neu gedacht und deren Herstellung effizient gestaltet werden. Daher zählen die Potenziale der additiven Fertigungsverfahren von medizintechnischen Instrumenten, Geräten und Implantaten zu den weltweiten Megatrends der Branche.

Diesen Potenzialen widmet sich das Kompetenznetzwerk MedPrint der MedicalMountains GmbH mit Partnern aus der Industrie, aus Forschung & Entwicklung sowie aus Hochschulen und Universitäten.

MedPrint ist als Netzwerkprojekt im Rahmen des bundesweiten „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand“ (ZIM) gestartet. 24 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich in den vergangenen Monaten gemeinsam und in Arbeitsgruppen mit Herausforderungen und Perspektiven der additiven Fertigung auseinandergesetzt. Verfahren, Prozesse, Maschinen und Werkzeuge wurden bewertet und neu erdacht – stets vor dem Hintergrund, wie mit den innovativen Fertigungstechnologien die Patientensicherheit und -versorgung verbessert werden kann. Mehrere marktrelevante Projektideen sind entstanden, die nun umgesetzt werden.

Weitere Informationen unter https://medprint-netzwerk.de

 

Sie haben Interesse, an einem der Projekte mitzuwirken?
Gerne stehen wir Ihnen zu Verfügung.


Kontakt

Yvonne Glienke
Geschäftsführerin / Medizintechnik
Telefon: +49 (0) 7461 9697 211
glienke@technologymountains.de

Yvonne Glienke